und überhaupt, auch - NICHTS geht ja mehr wenn man sich (respektive: die masche) erst mal durchschaut hat (anekdotische beispiele aus dem therapiealltag bitte selbst dazudichten, fußnote placebo aber auch "sorry, ich bin zu klug für diesen quatsch", rest hausaufgabe), klar. aber darum ist das mit dem verliebtsein ja auch so super, weil selten, weil unerwartet, weil neu, und andersrum ähnlich: nichts "bekanntes" kann mehr zu liebe führen, und wenn es das mal täte, dann hat man die bekanntheit missverstanden, also ich habe, und mich.
um’s überlisten geht es, und überlistenlassen, in der welt und ALLEM halt ungefähr so wie bei kitzeligkeit oder beim erschrecken - aber so gesehen sind dann auch enttäuschungen nur so ein wild ride, weil die täuschungen vorher funktioniert hatten, und ALLES andere hätte nur dazu geführt dass ich heute nicht hier (also: kognitiv) wäre. die frage, ob’s mir das wert war, die beantworte ich dann aber lieber doch noch nicht aus der durchschauung, aus dem verständnis, der trennung heraus, weil: gleiches problem im hirn, nur meta.
(ist das jetzt etwa das, wodurch ich bald wahnsinnig werde? dann brauch’ ich vielleicht doch noch eine knackigere formulierung als "hier ruht frank, der immer alles kapiert hat" für den grabstein.)