hearts in need make symphonies

"'this is our punk-rock,' thee rusted satellites gather+sing".

for anyone who ever had bad electricity in their head.

the silver mount zion memorial orchestra and tra-la-la band (with choir).

sich hinsetzen, diese platte anhören, nichts nebenbei tun, einfach nur das cover in der hand halten und dessen material fühlen, riechen, betrachten, den beigelegten flyer lesen, den gedanken freilauf lassen. ziemlich nah dran an "vollkommenheit". herrlich, wunderschön, zum heulen, beeindruckend, groß. und selten, daß ein tonträger sowas mit mir tagsüber schafft.

things to do at night when you're dead

durch die eigene kleine stadt fahren, nachts, mit aufen fenstern und anner heizung. dazu eine der am wärmsten klingenden elektronik-platten überhaupt, mitchell akiyamas "temporary music", hören (der begriff "warm" ist hier übrigens relativ zu werten). die eindrücke genießen. den langzeitbelichtungsblick. sich vorstellen, man fährt über eine stadt wie auf dem cover der "sunset mission" von bohren & der club of gore. zeit-lupe. fädenziehende laternen.

und gleichzeitig überhaupt keine worte mehr finden für all das, was man da gerade erlebt, sich vollkommen leerdenken, genießen, den zustand als solchen nicht mehr wahrnehmen, sich am anderen ende der stadt nur noch wundern wie man hier hingekommen ist, .. und immer wieder heulen und lächeln. gleichzeitig.

ich trinke keinen tropfen alkohol, aber ich glaube, ich bin auf eine seltsame art betrunken. und fühle mich und formuliere wie eine 12jährige. wenn ich statt i-punkten kleine kringel oder gar herzchen malen könnte, würde ich es jetzt tun.

sich wundern, wieso alles halbwegs glatt läuft. ne ..

sich wundern, wieso alles halbwegs glatt läuft. nein, nicht wundern - darüber ärgern. sich eigentlich mit dem gefühl, den umständen, abgefunden, arrangiert haben, es schätzen gelernt haben. der sache schizophren positive seiten abgewonnen haben. und jetzt mit dem gefühl der "besserung" nicht mehr klarkommen. und sich gleichzeitig dafür hassen, diese besserung nicht zulassen zu wollen. sachverhalte im unpersönlichen infinitiv beschreiben.

ach ja, terminator 3 …

rund 100 minuten dämlicher schwachfug mit hin und wieder ein paar netten sprüchen, aber eine story ("du spinnst ja wohl." - "wieso das?" - "das nennst du story?"), für die die autoren senkrecht an den eiern aufgehängt gehören. noch nicht mal claire danes konnte dieses machwerk irgendwie aufwerten, und das will etwas heißen.

himmel. ich muß mir jetzt sofort erstmal irgendeinen porno ansehen, um wieder auf intellektuellere gedanken zu kommen und mein hirn aus dem tiefschlaf zu befreien.